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Oberbürgermeister Peter Boch zu Besuch

Böhmler-Geschäftsführer Alexander Haußer (m.) gibt OB Peter Boch, Oliver Reitz und Markus Epple einen Einblick in das Rohmateriallager. Über 1.500 Tonnen Metall werden von hier aus jährlich an die über 100 Maschinen der Böhmler-Produktion geliefert. Rechts die geschäftsführende Gesellschafterin Angelika Domig. / Fotocredit: Böhmler

Böhmler-Geschäftsführer Alexander Haußer (m.) gibt OB Peter Boch, Oliver Reitz und Markus Epple einen Einblick in das Rohmateriallager. Über 1.500 Tonnen Metall werden von hier aus jährlich an die über 100 Maschinen der Böhmler-Produktion geliefert. Rechts die geschäftsführende Gesellschafterin Angelika Domig. / Fotocredit: Böhmler

Anlässlich der Fertigstellung unseres vierten Bauabschnitts an der Reutlinger Straße besuchte Oberbürgermeister Peter Boch gemeinsam mit WSP-Direktor Oliver Reitz und Markus Epple, ebenso WSP, unser Unternehmen.

Zunächst interessierte sich das Stadtoberhaupt jedoch nicht für den jüngsten Gebäudeteil und die Zukunftsausrichtung des Unternehmens, sondern für die Geschichte des Traditionsbetriebs. Angelika Domig, geschäftsführende Gesellschafterin und Enkelin des Firmengründers Karl Böhmler, nahm die Besucher mit auf die Reise durch mittlerweile fast 65 Jahre Böhmler Drehteile.

Von der Gründung der Firma im Hinterhof der Brötzinger Brunnenstraße, über den Einstieg ihres Vaters Herbert Domig ins Unternehmen 1975 und den Umzug auf die Wilferdinger Höhe, bis zur Fertigstellung des vierten Bauabschnitts am heutigen Standort an der Reutlinger Straße ist die Unternehmensgeschichte Böhmler Drehteile auch eine Erfolgsgeschichte nachhaltigen Wachstums über Jahrzehnte, für die Herbert Domig 2014 auch mit dem Wirtschaftspreis der Stadt Pforzheim für sein Lebenswerk geehrt wurde.

Heute stehen dem Betrieb über 15.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung, aber der Blick geht weiter in die Zukunft. Beim Umzug von der Stuttgarter in die Reutlinger Straße 1999 habe man weitsichtig geplant und mehrere der angrenzenden Grundstücke erworben, erklärt Angelika Domig. Das hat sich in den vergangenen Jahren bezahlt gemacht und man konnte mit den Bauabschnitten zwei, drei und vier das bestehende Firmenareal erweitern, ohne einen zusätzlichen Standort zu benötigen. Nun sind aber alle Flächen genutzt und für weitere Expansionen müsste man auf einen neuen Standort zurückgreifen. Dieser Bedarf könne bereits in den nächsten fünf Jahren entstehen, so Domig, und dann wäre es wieder an Stadt und Wirtschaftsförderung, Lösungen zu finden.

Denn man ist stolz auf den starken Mittelstand in Pforzheim und möchte Unternehmen wie Böhmler Drehteile eine zukunftsfähige Umgebung bieten, da sind sich Boch, Reitz und Epple einig. Von getrübter Stimmung ist jedenfalls nichts zu spüren, die Zeichen stehen bei Böhmler weiterhin auf Stabilität und Wachstum. „Der frühzeitige Einstieg in die E-Mobilität zahlt sich heute aus“, erläutert Geschäftsführer Alexander Haußer einen der Gründe für die positiven Prognosen.

Als innovatives Industrieunternehmen spielt die Berufsausbildung eine ganz zentrale Rolle. „Gemeinsam mit unserer Belegschaft schaffen wir die Basis für die Zukunft des Unternehmens und das beginnt in der Ausbildung. Viele unserer ehemaligen Auszubildenden begleiten heute verantwortungsvolle Positionen und gestalten die Zukunft von Böhmler Drehteile maßgeblich mit, das ist unser größtes Potential“, weiß Angelika Domig.